Wir empfehlen, dein Rettungsgerät nur von einer fachkundigen Person in dein Gurtzeug einbauen zu lassen.
Falls irgendein Teil der Gurtzeug/Rettungsgerät-Kombination neu oder anders ist, müssen der korrekte Einbau und die Funktionsweise des Rettungsgeräts im Gurtzeug/Container mit einer Probeauslösung überprüft werden, auch bekannt als Kompatibilitätstest (siehe Kapitel 7).
Jede Rettungsgerät/Gurtzeug/Container-Kombination hat ihre Eigenheiten. Es ist notwendig, dass sich die Piloten und Packer mit dem System und seiner Funktionsweise vertraut machen. Nur so kann eine verlässliche Funktionsweise sichergestellt werden.
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, das Rettungsgerät mit dem Gurtzeug oder einem externen Container zu kombinieren. Bitte frag eine fachkundige Person, wenn du unsicher über die beste Lösung für dein Gurtzeug/Container-System bist. Die richtige Installation des Rettungsgeräts im Gurtzeug/Container wird im Handbuch des Gurtzeug/Container-Herstellers beschrieben.
Ist für dein Gurtzeug ein spezieller Innencontainer von deinem Gurtzeughersteller (integrierter Rettungsgerätecontainer) vorhanden, so empfehlen wir diesen zu verwenden, um das Companion-Rettungsgerät ins Gurtzeug einzubauen. Bei manchen Gurtzeugen muss der integrierte Container zwingend verwendet werden.
Das zugelassene Retterfachvolumen - Bereich des Gurtzeug (siehe Betriebshandbuch oder Etikett am Gurtzeug) - muss mit dem angegebenen Packvolumenbereich des Rettungsgerätes kompatibel sein. Das Packvolumen des Rettungsgeräts ist auf der Zertifizierungsetikette der SQR-Rettung zu finden.
Wenn die Rettung in dem vom Gurtzeug integrierten Rettungscontainer installiert wird, sollte der original mitgelieferte Container entfernt werden. Die gepackte Companion-Rettung wird aus ihrem eigenen Innencontainer herausgenommen und in den integrierten Innencontainer eingepasst. Abhängig von der Größe des integrierten Innencontainers kann eine Teil- oder Neupackung der Rettung erforderlich sein.
Dazu ist im Kapitel "Neupacken" eine genaue Anleitung zu finden. Zum besseren Verständnis steht ein Pack-Video zur Verfügung.
Das Rettungsgerät wird ab Werk mit seinem eigenem SQR-Innencontainer ausgeliefert. Wenn dein Gurtzeug keinen eigenen Innencontainer für das Rettungsfach hat oder der Gurtzeughersteller das Verwenden von Innencontainern Dritten erlaubt bzw. vorschreibt, solltest du den SQR-Innencontainer verwenden, um das Rettungssystem in dein Gurtzeug einzubauen.
Für die Anbringung des Rettungsauslösegriffs am SQR-Innencontainer stehen zwei verschiedene Befestigungsschlaufen zur Auswahl (siehe Fig. 3). Welche verwendet wird, hängt von der Form und der Position des Rettungsfachs in deinem Gurtzeug ab. Bitte halte dich dabei an die Betriebsanleitung deines Gurtzeugs.

Das zugelassene Retterfachvolumen - Bereich des Gurtzeuges (siehe Betriebshandbuch oder Etikett am Gurtzeug) muss mit dem angegebenen Packvolumenbereich des Rettungsgerätes kompatibel sein. Das Packvolumen des Rettungsgeräts ist auf dem Zertifizierungsetikett der SQR-Rettung zu finden.
Es gibt Situationen, in denen ein externer (Front) Container die beste Lösung ist:
Abhängig von der Bauweise des externen Containers wird meistens der SQR-Innencontainer zum Einbauen des Rettungsgeräts in den externen (Front) Container verwendet. Bitte informiere dich im Betriebshandbuch über das richtige Vorgehen.
Wenn du einen externen Container verwendest, kann es notwendig sein, den Container vor bzw. nach jedem Flug an- bzw. abzubauen. Schau dir dazu das Betriebshandbuch des externen Containerherstellers und des Gurtzeugherstellers an.
Der zugelassene Retterfachvolumenbereich des externen (Front) Containers (siehe Betriebshandbuch oder Etikett) muss mit dem angegebenen Packvolumenbereich des Rettungsgerätes kompatibel sein. Das Rettungsgerätpackvolumen ist auf dem Zertifizierungsetikett der SQR-Rettung zu finden.
Für die Anbringung des Rettungsauslösegriffs am SQR-Innencontainer stehen zwei verschiedene Befestigungsschlaufen zur Auswahl (siehe Bild 3). Welche verwendet wird, hängt von Form und Position des Rettungsfachs in deinem Gurtzeug ab.
Wenn das gepackte Companion-Rettungsgerät aus dem SQR-Innenconntainer rausgenommen wird, kann eine Teil- bzw. Neupackung des Rettungsgeräts erforderlich werden. Dies ist abhängig von der Grösse des neuen Containers.
Dazu ist im Kapitel "Neupacken" eine genaue Anleitung zu finden. Zum besseren Verständnis steht ein Pack-Video zur Verfügung.
Wenn das Rettungsgerät in das Gurtzeug eingebaut wird, vergewissere dich, dass der Innencontainer ordentlich geschlossen ist. Somit ist das Material des Rettungsgeräts vor jeglicher Abnützung geschützt.

Die Verbindung des Rettungsgeräts mit dem Gurtzeug bzw. dem externen Container ist ein kritischer Punkt! Dein Leben hängt davon ab! Die Verbindung kann auf zwei Arten erfolgen.
Wenn das Rettungsgerät im Gurtzeug installiert wird, sollte ein geeignetes Verbindungsglied (auch Schraubenglied oder Maillon genannt) mit einer Mindestbruchlast von 2500 kg benutzt werden, um die Verbindungsleine des Rettungssystems mit der Gurtzeug-Befestigung zu verbinden. Wir empfehlen die Quick-Link-Verbindungsglieder Maillon Rapide von Peguet. Das Verbindungsglied muss richtig geschlossen werden, wie in der Beschreibung des Herstellers angegeben. Weiterhin sollte es mit einem Gummiring oder dem mitgelieferten Neoprenschutz gegen Abnutzung und Verrutschen gesichert werden.
Ein direktes Einschlaufen von Verbindungsleine und Gurtzeug-Befestigung ist bei ADVANCE-Gurtzeugen zulässig. Vergewissere dich, dass die Verschlaufung mittig platziert und festgezogen ist. Zusätzlich zum korrekten Verschlaufen muss der Schlaufknoten mit dem mitgelieferten Neoprenschutz gesichert werden, damit nichts verrutschen kann (Ausfransungsgefahr!).
Diese Erkenntnisse wurden im Jahr 2017 mithilfe einer Reihe von intensiven Tests herausgefunden. Companion hat zusammen mit ADVANCE, dem deutschen Seilhersteller Edelrid und PMA (Paraglider Manufacturers Association) die Verbindung zwischen ADVANCE-Gurtzeugen und Companion-Rettungsgeräten ausgiebig getestet. Die gemessenen und dokumentieren Festigkeiten waren dabei weit über den Anforderungen vom Standard.
Wir können keine allgemeingültige Aussage machen über die Festigkeiten des direkten Einschlaufens bei Verwendung von Gurtzeugen anderer Hersteller.